Donnerstag, 20. Dezember,

18:00 Pfarrkirche

Heilungsgebet

Montag, 24. Dezember,

Heiliger Abend

16:00 Kindermette-Krippen-              spiel

22:30 Christmette - Wort-                  Gottes-Feier mit                      Kommunionspendung

Dienstag, 25. Dezember,

Christtag

08:30 Hl. Messe

 

Mittwoch, 26. Dezember,

Hl. Stephanus

08:30 Hl. Messe

Montag, 31. Dezember,

Silvester

kein Gottesdienst in Tobelbad

 

18:00 Pfarrkirche Lieboch

Gottesdienste der Woche vom 9. bis 16.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 09.12. bis
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Gottesdienste der Woche vom 16. bis 23.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 16.12. bis
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Israel – Unsere Reise ins Heilige Land

Unsere Wallfahrt führte uns im Februar eine Woche lang ins Heilige Land Israel. Dort begegneten wir, gemeinsam mit einer Reisegemeinschaft von 250 Personen, den Spuren Jesu und der Bibel.

Zunächst flogen wir von Graz nach Tel Aviv, von dort erfolgte der Transfer mit dem Bus nördlich nach Haifa, an die Küste des Mittelmeeres. Haifa zeigte sich als drittgrößte Stadt Israels durch die Bahai Gärten von seiner schönsten Seite. Der Besuch des Klosters Stella Maris rundete den kulturellen Teil unsers ersten Reisetages ab. Abends fuhren wir in den inneren Teil des Landes Galiläa, zum See Gennesaret, wo wir in den ersten drei Tagen in einem erstklassigen Hotel untergebracht waren. Der nächste Tag unserer Reise begann mit einer Bootsfahrt über den See Gennesaret. Höhepunkt dieses Tages war die Zusammenkunft aller 250 Pilger zur Hl. Messe in der Erscheinungskirche in Nazaret, in der der Engel Gabriel Maria erschienen ist.

Der darauf folgende Reisetag führte uns zu Fuß auf den Berg der Seligpreisungen, von wo wir einen eindrucksvollen Blick auf das Land Galiläa erfahren durften. An diesem Tag wurde die Hl. Messe in Dalmanuta im Freien am See Gennesaret zelebriert. Beginnend mit einer Fahrt zum Berg Tabor – des Berges der Versuchung – und dem Besuch der Taufstelle Jesu am Jordan starteten wir frühmorgens in den vierten Tag unserer Wallfahrt. Danach führte uns der Weg weiter in die judäische Wüste, zur Stadt Jericho, welche 200 m unter dem Meeresspiegel liegt. Danach ging es noch weiter hinein in die Wüste, wo wir das Georgskloster besichtigten und die Kultur der Beduinen mit ihren Ziegenherden kennen lernten.

Ein Hotelwechsel nach Bethlehem, wo wir die restlichen Tage unserer Reise übernachteten stand am Morgen des nächsten Tages am Programm. Der Besuch des Ölberges und des Mariengrabes in Jerusalem hinterließ bei uns einen großen Eindruck. An diesem Tag besichtigten wir auch Getsemani, den Ort, an dem Jesus Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete, ehe er von Judas verraten wurde. Zurück in Bethlehem besuchten wir die Geburtskirche Jesu mit der Geburtsgrotte und machten eine Fahrt zu den Hirtenfeldern.

Am nächsten Tag unserer Wallfahrt gingen wir in Jerusalem den Kreuzweg, entlang der Via Dolorosa, hin zur Grabeskirche. Wir besuchten den Abendmahlsaal und die Abtei Dormitio auf dem Berg Zion. Die Besichtigung des jüdischen Viertels und die Klagemauer sowie das österreichische Hospiz St. Anna stellten den Höhepunkt dieses Reisetages dar. Die Hl. Messe wurde gemeinsam mit allen Pilgern in Bethlehem gefeiert.

Am vorletzten Tag fuhren wir zur jüdischen Festung am Tafelberg Masada, erbaut von König Herodes I., danach wanderten wir zu den Davidquellen. Als äußerst interessant erwiesen sich die elf Felshöhlen in Qumran, in denen die Schriftrollen, welche die Grundlage für die Bibel darstellen, gefunden wurden. Abschließend besuchten wir noch das Tote Meer.

Die Abschlussmesse feierten wir an unserem letzten Reisetag in Abu Gosh. Danach ging es mit dem Flugzeug von Tel Aviv zurück nach Graz. Die unvergesslichen Eindrücke dieser Reise werden wir noch lange in Erinnerung behalten.

In den Palmbuschen, die eine Woche vor der Palmweihe am Sonntag, dem 6. April, nach der Hl. Messe vor unserer Kirche verkauft werden, sind dieses Jahr Palmzweige, die wir direkt vom Ölberg aus Jerusalem mitgebracht haben, hineingebunden.

Siegfried und Grete Fassolter, Pfarrblatt März 2014, Fotos: S. Fassolter