Samstag, 23. Juni 2018 19:00 Uhr

Vorabendmesse in Lieboch

Sonntag, 24. Juni 2018

Wegen Diözesanjubilä-umsfest im Grazer Stadt-park keine Hl. Messe im gesamten Pfarrverband.

Der Jubiläumsgottesdienst wird ab 10:00 Uhr live in ORF 2 übertragen.

Zusätzlich widmet sich ORF 2 um 12:30 Uhr im Sendeformat "Orientie-rung" den Jubiläums-aktivitäten.

Sonntag, 1. Juli 2018

10:00 Familienmesse, anschl. Generationentreff im Pfarrheim

Gottesdienste der Woche vom 17. bis 24.6.2018
Verlautbarungen der Woche vom 17.06. bis
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Gottesdienste der Woche vom 24.6. bis 1.7.2018
Verlautbarungen der Woche vom 24.06. bis
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Anneliese Winter

 

Ehrung anlässlich der 60-jährigen Tätigkeit als Organistin in der Pfarre Tobelbad am 13. Juni 2018

 

Fotos: Berta Regier

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Anneliese Winter
Anneliese Winter

Meine Organistenlaufbahn begann mit 14 Jahren. Vorher habe ich 8 Jahre lang Akkordeon gelernt.

Da die Organistin der Pfarre in Pension ging,

habe ich in den Ferien auf einem alten Harmonium im Pfarrhof alleine geübt. Am 8. September 1958 habe ich zum ersten Mal in der Kirche gespielt.

Meine musikalischen Höhepunkte waren die

"Kleine Orgelsolomesse" von Haydn und die

Begleitung des Opernsängers Dr. Konstantin Sfiris. Ich helfe auch in den Nachbarpfarren Hitzendorf, Lieboch und Unter-premstätten gerne aus.

Tobelbad im Jahr 2008

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Wir sagen DANKE     ANNELIESE WINTER – ORGANISTIN

 

Frau Anneliese Winter geb. Rauch wurde am 9. März 1944 in Bischofegg 37 = jetzt Rückenweg 20/Gemeinde Pirka, Pfarre Tobelbad, im Haus vulgo „Rieglmoar“ geboren. Ihre Eltern sind Karl Ferdinand Rauch, geb. 1920 in Mureck, gestorben in Tobelbad 1987, und Anna-Maria Rauch geb. Juger, geb. 1922 in Haselsdorfberg, gestorben am 1. September 1977 in Tobelbad.

Karl Rauch war von Beruf Schuhmacher und kam im Zuge des Krieges als Soldat nach Tobelbad. Hier lernte er seine Frau kennen, die er dann am 4. Oktober 1941 geheiratet hat. Anna Rauch war Schneiderin und kam in Haselsdorfberg 51 zur Welt = Badstraße 110, jetzt im Besitz der Familie Pflanzl. Das Haus gehörte damals ihrer Großtante Anna Luger.

Anneliese hat einen Bruder, nämlich Karl Peter. geb. 1949.

 

Pfarrblatt: Wie kam Ihre Familie nach Tobelbad?

 

Frau Winter: Das „Rieglmoar“-Haus wurde 1836/37 erbaut. 1888 heiratete Maximilian Luger die Besitzerin des Hauses „Rieglmoar“ Maria Schmiedbauer. Dessen Eltern, die Wagnerseheleute Johann Luger und Maria geb. Waldsam, kamen 1877 aus St. Dionysen/Obersteiermark zum Anwesen vulgo „Wiesenschneider“ in Badegg 19. Dort war viele Jahre hindurch die Jausenstation „Milchmariandl“.

Das „Milchmariandl“ wurde vom Bruder des Maximilian Luger weitergeführt = Dionysius Luger vulgo „Wiesenschneider“. Maximilian Luger war Kirchenratsmitglied und verstarb 1951 im 87. Lebensjahr. Das Haus wurde nach dem Krieg abgerissen.

1920 heiratete Franz Luger, der Sohn des Maximilian, Juliana Rinnhofer. Sie wiederum war in Hönigsberg/Bezirk Mürzzuschlag zur Welt gekommen. Ihr Vater Johann Rinnhofer war seit 1919 Eigentümer des vulgo „Neubauer“ in Haselsdorfberg, heute im Besitz von Renate Geider. Franz und Juliana Luger hatten nur ein Kind, und zwar Anna Rauch, meine Mutter.

Das Anwesen “Rieglmoar" ging in den Besitz meiner Bruders Peter Rauch über, der das alte Haus von Grund auf erneuerte. Traditionsbewusst trägt Peter das Autokennzeichen „RIMO“ = „Rieglmoar“. Die Wurzeln gehen also nach St. Dionysen bei Bruck, nach Hönigsberg und Mureck zurück.

 

Pfarrblatt: „Wie war Ihr Lebensweg?“

 

Frau Winter: Nach dem Besuch der Volksschule Tobelbad und der Hauptschule Straßgang erlernte ich in Graz-St. Peter den Beruf einer Schneiderin. Am 24. Juli 1965 heiratete ich Franz Winter, der aus Wundschuh stammt. Wir wohnen in dem von meinen Eltern erbauten Haus Rückenweg 22. Wir haben zwei Töchter: Anita Winter, wohnhaft in Wiener Neustadt, und Ingrid Maria Eisner, wohnhaft in der Pfarre Tobelbad.

 

Pfarrblatt: „Wie kamen Sie zu Ihrem Dienst als Organistin?“

 

Frau Winter: Während meiner Schulzeit wurde ich von Frau Helga Speck zum Kirchengesang am Tobelbader Chor eingeladen. Die Orgel spielten damals Frau Troger aus Unterpremstätten und dann Frau Egger, die im Morrèschloss wohnte. Frau Egger führte mich ins Klavierspiel ein. Aus Altersgründen kam sie aber bald nach Rottenmann und man übertrug mir den Orgeldienst. Am 8.9.1958 spielte ich erstmals allein auf der Tobelbader Orgel. Damals war ich 14 ½ Jahre. Am alten Harmonium im Pfarrhof habe ich mir dann selber vieles allein erarbeitet. Mit großer Freude habe ich dann das Aufstellen der neuen Orgel im Jahre 1990 erlebt.

 

Frau Anneliese Winter hat also seit 46 Jahren unermüdlich und pünktlich ihre Fähigkeiten als Organistin zur Verfügung gestellt. Sie war nicht nur an den Sonn- und Feiertagen, sondern auch an vielen Wochentagen bei der Messe. Ebenso spielte sie auch bei den vielen Begräbnissen und Hochzeiten.

 

Ihren Einsatz können wir nicht hoch genug schätzen. Deshalb gebührt ihr unser aufrichtiger Dank und unsere hohe Anerkennung.

 

(Das Gespräch für das Pfarrblatt führte Pfarrer Dr. Herbert Thomann)

 

Christoph Stering
Christoph Stering

Die Orgel ist "Die Königin der Instrumente". Dies wurde mir schon sehr früh klar. In Eigenregie erlernte ich mir die Grundsachen auf diesem Instrument, bis ich in weiterer Folge professionellen Orgelunterricht erhielt. Seit 2006 studiere ich Musik und Pädagogik in Wien.

Tobelbad im Jahr 2008