Weißer Sonntag, 28. April

8:30 Uhr Hl. Messe

Sonntag der Göttlichen Barm-herzigkeit

Mittwoch, 1. Mai

10:30 Uhr Hl. Messe bei der Jandlkapelle am Pfalzberg

Einweihung der renovierten Kapelle

Gottesdienste der Woche vom 21. bis 28.4.2019
Verlautbarungen der Woche vom 21.04. bis
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Alles zum Ziborium

In dieser Serie werden die wichtigsten liturgischen Geräte vorgestellt, die im Gottesdienst Verwendung finden. Die Bezeichnung Ziborium kommt aus dem Lateinischen („ciborium“ für Trinkbecher). In der Architektur wird ein Überbau über einem Altar als Ziborium bezeichnet. Meist ist er kunstvoll verziert, ruht auf steinernen Säulen und gleicht einem Baldachin. In der Liturgie wird mit Ziborium der Deckelkelch, der zur Aufbewahrung der konsekrierten Hostien dient, bezeichnet. Im Inventar ist das Ziborium der Pfarre Tobelbad als glattes Gefäß mit rundem Fuß, darauf eingraviertes Kreuz und zweiteiliges gedrücktes Nodium (knaufartige Verdickung am Stiel), beschrieben. Die glatte Cuppa (Gefäßteil) ist vergoldet. Auf dem ebenfalls glatten Deckel befindet sich ein Kreuzaufsatz. Als Künstler wird R.Radax angeführt. Die Datierung ist zwischen 1922 und 1975 eingeordnet.

 

Margret Hofmann, Pfarrblatt März 2019

Alles zum Kelch

Mit diesem Beitrag beginnt eine Serie, in der die wichtigsten liturgischen Geräte vorgestellt werden, die im Gottesdienst Verwendung finden.

Das Wort Kelch kommt aus dem Griechischen („Kalyx“ für „Becher“). Der Kelch ist ein kostbarer Becher, meist aus edlem Metall. Er ist für den Wein da, der in der Eucharistiefeier gewandelt und bei der Kommunion empfangen wird.

Auf dem Kelch unserer Pfarrkirche sind die Kirchenväter „Hieronymus mit dem Löwen“, „Augustinus als Bischof mit Kelch und Schale am Tisch“ sowie „Ambrosius mit Bienenkorb“ dargestellt. Er ist vergoldet und entstand 1736. Der Künstler hat mit I.K. oder I.R signiert. Mehr ist aus dem Inventar nicht zu entnehmen. Die dazugehörige Patene (vom Lateinischen: „paratus“, was „zubereitet“ heißt) ist eine flache Schale, auf die ein oder zwei große Hostien passen. Sie dient dazu, die Hostie des Priesters aufzunehmen. Sie ist ebenso vergoldet, aber ohne weitere Hinweise inventarisiert.

 

Margret Hofmann, Pfarrblatt Dezember 2018