Donnerstag, 20. Dezember,

18:00 Pfarrkirche

Heilungsgebet

Montag, 24. Dezember,

Heiliger Abend

16:00 Kindermette-Krippen-              spiel

22:30 Christmette - Wort-                  Gottes-Feier mit                      Kommunionspendung

Dienstag, 25. Dezember,

Christtag

08:30 Hl. Messe

 

Mittwoch, 26. Dezember,

Hl. Stephanus

08:30 Hl. Messe

Montag, 31. Dezember,

Silvester

kein Gottesdienst in Tobelbad

 

18:00 Pfarrkirche Lieboch

Gottesdienste der Woche vom 9. bis 16.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 09.12. bis
Adobe Acrobat Dokument 97.0 KB
Gottesdienste der Woche vom 16. bis 23.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 16.12. bis
Adobe Acrobat Dokument 112.2 KB

Patrozinium am 8. Dezember 2018

Die Pfarrkirche Tobelbad ist der unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht. Dieses Patrozinium feierte Generalvikar Dr. Erich Linhardt in seiner Heimatpfarre mit Unterstützung des Vokalensembles MoosCanto unter der Leitung von Gerlinde Hörmann aus Mooskirchen.

Fotos: Berta Regier

 

Patroziniumsfest in der Pfarrkirche Tobelbad, 8. Dezember 2017

Festgottesdienst mit Kirchenchor und Instrumentalensemble "Prima Musica" Lieboch, gemeinsam mit "Lieboch Vokal". Das Instrumentalensemble wurde von der Direktorin der Musikschule Lieboch, Mag. Michaela Fink, geleitet. Darüber hinaus wurde der Chor von sangesfreudigen Pfarrmitgliedern unterstützt.

Gesamtleitung: Siegfried Kager

Kirche und Pfarrhof im Winter 2017

 

Pfarrkirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens in Tobelbad

Das Gotteshaus wurde im Jahre 1628 – 1630 von den steirischen Landständen nach den Plänen des Baumeisters Bartolomeo di Bosio für die im Sommer in Tobelbad weilenden Badegäste gebaut.

Vom Jahre 1630 bis 1786 betreute ein eigens von den Ständen hiefür besoldeter Priester die Badegäste; während der Badesaison war mittwochs und sonntags ein Gottesdienst. Tobelbad war zu dieser Zeit noch keine eigentliche Ortschaft, sondern bestand nur aus den Gebäuden der ständischen Kuranstalt. Im Jahre 1786 wurde in Tobelbad eine Lokalkaplanei errichtet, deren Gebiet die Ortschaften Haselsdorf, Haselsdorfberg und Badegg umfasst. Erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und vor allem im 20. Jahrhundert entwickelte sich in Tobelbad auch eine richtige Ansiedlung. Seit dem Jahre 1892 ist Tobelbad offiziell Pfarre.

Die Kirche ist ein achteckiger Zentralbau, der von einer Kuppel überwölbt wird. Im Osten des Oktogons sind das Presbyterium und eine Beichtkammer, im Norden die Sakristei und der Aufgang zur Orgelempore und im Westen eine Eingangshalle angebaut. Über der Beichtkammer befindet sich ein Giebelturm mit 3 Glocken. Im Jahre 1790 wurde das Gotteshaus wegen der Errichtung der Lokalkaplanei innen restauriert und erhielt den heutigen Altar: er wurde vom Bildhauer Jakob Peyer unter Mitarbeit des Tischlers Michael Hörmann errichtet, welche gleichzeitig auch die 1971 abgetragene Kanzel, deren Korb heute im Volksaltar eingebaut ist, schufen. Die Vergoldearbeiten besorgte Franz Karcher.

Das Hochaltarbild stammt aus dem Jahr 1790 und ist ein Werk des Anton Jandl. Dargestellt ist die Gottesmutter Maria als Immaculata, wie sie gerade der Schlange, dem Symbol des Bösen, den Kopf zertritt. Sie ist umstrahlt von der Sonne, der Mond unter ihren Füßen, um das Haupt ein Kranz von 12 Sternen.

Über den beiden Eingängen zur Sakristei zwei Tafeln mit römischen Zahlen als Hinweis auf die zehn Gebote Gottes.

Links vor dem Presbyterium Statue des Hl. Franz Xaver (+ 3. Dezember 1552), des großen Missionars. Rechts: Statue des hl. Josef.

Bemerkenswert sind die über den Fronbogen in Freskomalerei ausgeführten Wappen von ständischen Verordneten, und ein sich darüber befindendes Chronogramm, das besagt, dass die Verordneten, deren Wappen hier abgebildet sind, im Jahre 1730 den 100jährigen Bestand des Gotteshauses gefeiert haben. Die Wappen von links nach rechts sind:

1. Landeshauptmann Siegmund Graf von Wagensberg

2. Kilian, Abt von St. Lambrecht

3. Verordneter Amtspräsident Georg Joseph Graf von Schrattenbach

4. Ernst Sigmund Graf Trauttmannsdorf

5. Franz Leopold Freiherr von und zu Stadl

6. Sigmund Albrecht Graf von Rindsmaul

Die Glasfenster wurden, wie die Inschriften bezeugen, am Beginn unseres Jahrhunderts von Familien der Pfarre gestiftet.

(Verfasst von Dr. Erich Linhardt, 1. Oktober 1982)

Kirchenrenovierung

Vor nunmehr einem Jahr wurde mit der Renovierung der Pfarrkirche begonnen und wir können jetzt mit Stolz auf unsere schöne Kirche schauen – ein Werk unserer Pfarrgemeinde. Und wenn ich hier „unsere Pfarrgemeinde“ sage, dann tue ich es mit Bedacht darauf, daß es wirklich nur durch die gemeinsamen Anstrengungen aller Pfarrbewohner gelingen kann, ein so großes Vorhaben durchzuführen, sei es durch finanzielle Unterstützung oder den freiwilligen Einsatz, der vielen erbrachten Eigenleistungen. Ich darf hier ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott“ an alle Helfer richten.

Im besonderen aber an zwei Leute, ohne deren Mitarbeit dieses Vorhaben sicher nicht so reibungslos gelungen wäre. Ing. Franz Fischer hatte sich bereit erklärt, - nicht zuletzt wegen seiner fachlichen Kompetenz – die Bauleitung zu übernehmen. Es war eine besondere Freude, ihm bei seiner Sorge um die Erhaltung unserer Bausubstanz zuzusehen. Zusammen mit Johann Thumfort, der als Ansprechpartner für die verschiedenen Baufirmen zur Verfügung stand und das Baugeschehen bestens überwachte, war die Bauleitung sicher in guten Händen.

Bei flüchtiger Betrachtung unserer Pfarrkirche fällt sicher jedem sofort auf, daß sie renoviert worden und irgendwie schöner ist. Meist fällt dann das Pauschalurteil: „Schön ist sie geworden!“.

Ich möchte an dieser Stelle nur ein paar Verbesserungen aufzeigen, damit Sie, wenn Sie das nächste Mal in die Kirche kommen, diese Einzelheiten gezielt betrachten können.

Ein Vorschlag von mir: Nehmen Sie sich doch einmal die Zeit folgendes genauer anzusehen:

Aufgang zur Kirche: Die Abdeckung der Mauer erfolgte mit Sandstein, um ein bißchen Einklang in unser Stein-Mischmasch zu bringen denn auch die Eingangseinfassungen bestehen aus solchem Stein. Nordseitig, wo die Rampe auch etwas flacher ist, wurde der Eingang zur Kirche stufenlos gestaltet, um Rollstuhlfahrern das Erreichen der Kirche zu erleichtern.

Türen: Sie sind aus feinem Nußholz gefertigt, genau wie die Bänke im Innenraum. Sollten Sie die Sakristei offen vorfinden, so können sie vergleichen: Die Ornamente im unteren Teil der Kirchentüren entsprechen genau denen der Beichtstuhltüren.

Windfang: Er ist wohl die einschneidendste Erneuerung in unserer Kirche. Mit dem Gedanken, den Lärm der Straße fernzuhalten und die Effizienz der Heizung zu erhöhen, wurde dieser auch aus Nußholz gefertigte Windfang errichtet, in seinen unteren Elementen gleicht er denen des Beichtstuhles und der Eingangstüren.

Bänke: Erst nach langen Diskussionen wurde, nach Absprache mit dem Bundesdenkmalamt, die einzig richtige Lösung für dieses Problem gefunden – die Restaurierung! Begutachten Sie das Ergebnis selbst, eine gelungene Arbeit!

Innenraum: Im gesamten Innenraum wurden die Bodenplatten neu verlegt und darunter eine Lüftungsdrainage angebracht.

Altarraum: Der alte Volksaltar, der der Liturgiekommission der Diözese Graz-Seckau zu groß erschien, wurde verkleinert und neu gestaltet. Auch ein Ambo (Lesepult) wird angefertigt. Weiters wurden die Türen beim Hochaltar seiner Marmorierung angeglichen. Wir bekamen auch noch einen für unsere Platzverhältnisse geeigneten Kredenztisch – natürlich aus Nußholz – um die Einheit wiederum zu bewahren.

Ich könnte jetzt noch vieles anführen, vor allem die Außenrenovierung betreffend, aber dies würde den Rahmen dieses Pfarrblattes sprengen. Deshalb möchte ich besonders hinweisen auf die

Ausstellung zur Kirchenrenovierung 1988/89, (Planung-Organisation-Ablauf), 1. Juli – 9. Juli 1989 im Pfarrheim Tobelbad

 

Betrachtung

„Unsere Kirche ist fertig“.

Kann sie denn wirklich fertig, abgeschlossen, nicht mehr ausbaufähig sein?

Sehen wir nur das Bauwerk, wird dies wohl zutreffen.

Aber ist Kirche ein Gebäude, nur Ziegel und Blech?

Kirche – damit ist vor allem auch die lebendige Kirche – wir alle, die getauft sind, - gemeint. Bevor Kirche gebaut werden kann muß Gemeinde leben. Für dieses Glaubensleben, für das Glaubensbewußtsein der Gemeinde, für ihre Beziehung zu Gott wird der Kirchenbau zum äußeren Zeichen, zum Symbol.

In diesem Sinne: Vergessen wir nicht uns selbst zu renovieren. Wir sind sicher noch ausbaufähig in unserem Verhalten, unserem Umgang mit anderen, unserem Glaubensleben …, damit Gemeinde lebt und lebendige Kirche gebaut werden kann.

Günter Eichmüller

 

Folgende Personen haben durch ihren persönlichen Einsatz am Gelingen der Renovierung mitgewirkt; darunter auch jene, die für das leibliche Wohl unserer Helfer gesorgt haben:

Ablasser Anton sen.

Amschl Alois

Belle Elisabeth

Belle Herbert

Blüml Katharina

Birnstingl Josef

Brunner Wolfgang

Darowitsch Franz

Eichmüller Günter

Fassolter Margarete

Fassolter Siegfried

Ferk Lorenz

Ferstl Stefan

Fischer Franz, Ing.

Freisinger Rudolf

Gerl Josef

Gödl Friederike

Grabenwarter Elisabeth

Grabenwarter Johann

Grain Ernst

Grain Stephanie

Grundner Walter

Hager Nelly

Höber Franz

Hadler Alois

Hadler Johanna

Hödl Anita

Hödl Franz

Hofmann Anton

Holzapfel Grete

Holzapfel Helmut

Horina Charlotte

Jaritz Alfred

Jaunegg Alois sen.

Jaunegg Alois jun.

Jaunegg Wolfgang

Kattinger Ewald

Kattinger Rosa

Kaufmann Gerhard

Kernstock Emilie

Klampfl Maria

Koinegg Johann

Kormann Josef

Köck Franz

Lackner Josef

Lackner Maria

Lechner Angela

Linhardt Erich, Dr.

Linhardt Johann

Linhardt Maria

List Josef

Loibner Maria

Luttenberger Franz jun.

Neubauer Josefine

Ortner Hedwig

Panzer Maria sen.

Panzer Sigibert sen.

Panzer Sigibert jun.

Peer Anton

Pensold Peter sen.

Posch Berta

Possert Johann

Possert Johanna

Regier Berta

Regier Hubert

Regier Hugo

Regier Josef

Rzepka Josef

Rzepka Ladislaus

Riederer Maria

Rinnhofer Anton

Schaffler Franz

Schalk Margarete

Schalk Michael

Schlegl Josefine

Schlegl Katharina

Schlegl Klara sen.

Schlegl Maria

Schreiner Theresia

Schriebl Werner

Schubitz Christian

Schwarzl Rupert sen.

Seppi Christine

Seppi Karl

Spath Rudolf

Spath Walter

Stering Roman

Stoifmann Gottfried

Strohmaier Elisabeth

Suppan Franz

Taferner Harald

Thomann Herbert, Dr.

Thumfort Johann sen.

Thumfort Johann jun.

Waltenstorfer Eleonore

Waltenstorfer Gernot

Waltenstorfer Ingo

Weicher Helene

Weigert Josef

Wieser Alexander

Wiesner Hannes

Winter Franz

Zeiller Maria

 

Günter Eichmüller, Pfarrblatt Juni 1989

Aus dem Archiv der Pfarre Tobelbad: