Donnerstag, 20. Juni, 8:30

Beginn der Fronleichnams-prozession bei der Volks-schule, Hl. Messe in der Pfarrkirche

Gottesdienste der Woche vom 16. bis 23.6.2019
Verlautbarungen der Woche vom 16.06. bis
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Gottesdienste der Woche vom 23. bis 30.6.2019
Verlautbarungen der Woche vom 23.06. bis
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Zum 11-jährigen Ministrierjubiläum von Marvin und warum auch Ministranten/innen nur Menschen sind …

Während des Generationentreffs am Sonntag, dem 3. Februar 2019, führte ich mit den vier Tobelbader Ministranten ein Interview á la „Frühstück bei mir“ von Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl. Bei Tee, Kakao, leckeren Aufstrichbroten, Striezel und fluffigem Kuchen fragte ich sie nach dem Anfang ihrer Karriere und warum sie den ehrenamtlichen liturgischen Dienst ausführen. Hier sind die Ergebnisse:

Marvin: Im März 2019 bin ich nun elf Jahre als Ministrant tätig. Franz Karner sprach mich 2008 im Zuge des Sternsinger-Ausflugs (Parktherme Bad Radkersburg) diesbezüglich an. Ich sagte zu, weil ich mich mehr in der Pfarre einbringen wollte. Meine erste Messe als Ministrant war am 13. April 2008 und wurde von Pfarrer Thomann zelebriert. Nach seinem Tod wollte ich den Ministrantendienst ablegen, aber Kaplan Wohleser ermutigte mich weiterzumachen. Dafür bin ich ihm aus jetziger Sicht sehr dankbar. Auch nach so vielen Jahren ist es noch immer schön zu sehen, dass die Leute sich über meine Mithilfe in der Messe freuen.

Pascal: Ich habe mich entschieden Ministrant zu werden, weil ich bei Gott sein wollte. Das Ministrieren macht Spaß und es ist schön, dass ich damit anderen Leuten Freude bereite.

Annika: Ich durfte bereits mit sechs Jahren ministrieren und unterstützte Kaplan Wohleser nach nur vier Vorbereitungsstunden in der Heiligen Messe. Am besten gefallen mir die coolen Ministrantenstunden, die früher von Kaplan Wohleser und seit letztem Jahr von Viky abgehalten werden. Die Leute freuen sich, wenn die Ministranten im Gottesdienst mitwirken und das ist schön. Allerdings ist es schade, dass wir nur so wenige Ministranten sind.

Lorenz: Das Ministrieren und die Ministrantenstunden machen einfach Spaß.

 

Ein bekanntes Sprichwort lautet „Irren ist menschlich“. Auch unseren Ministranten passieren hin und wieder Fehler. Einen Einblick in die kleinen „Hoppalas“, die beim Interview zu Tage kamen:

Marvin: Am 29. März 2015 fand im Rehazentrum die Palmweihe statt. Kaplan Wohleser bat mich den Weihrauchkessel zu öffnen, um die Weihrauchkörner auf die heiße Kohle zu geben. Leider ließ sich der Kessel nicht öffnen, flog um und die ganze Kohle verstreute sich auf dem Boden. Die Prozession zur Kirche fand ohne Weihrauch statt!

Lorenz: Ich habe einmal vergessen, die Altarglocke zu läuten und bin deshalb einfach stehen geblieben.

Annika: Ich weiß nicht warum, aber ich habe einmal während dem Glaubensbekenntnis geläutet.

Hat dir der Artikel Lust aufs Ministrieren gemacht? Komm‘ doch zu einer Schnupperstunde vorbei - wir würden uns freuen! Die aktuellen Termine findest du auf der Pfarrhomepage> Jugend und Familie> Ministranten> Ministranten 2018.

 

Viktoria Reinprecht, Pfarrblatt März 2019