Friedensgebet

Mittwoch, 23. Oktober

19:00 in der Pfarrkirche, danach Agape

 

Verkauf Allerheiligen-gestecke direkt am Hof Grete und Siegi Fassolter

Donnerstag, 24. und

Freitag 25. Oktober

 

Jandlkapelle, 

Samstag, 26. Oktober

15:00 Hl. Messe

 

Gottesdienste der Woche vom 20. bis 27.10.2019
Verlautbarungen der Woche vom 20.10. bis
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Die Eucharistie ist Hauptteil der Hl. Messe neben der Verkündigung des Wortes. Auch die gesamte Hl. Messe wird Eucharistiefeier genannt. Eucharistie bedeutet Danksagung. In ihr wird das Geheimnis der Erlösung durch Tod und Auferstehung Jesu Christi vergegenwärtigt und gefeiert. Jesus Christus ist durch die Einsetzungsworte "Das ist mein Leib" und "Das ist mein Blut" wahrhaft gegenwärtig und bleibt es auch nach der Opferfeier. Darum werden konsekrierte Hostien im Tabernakel aufbewahrt und dienen als Krankenkommunion oder zur Anbetung.

Susanne Linhardt 

 

 

 

 

 

 

Das neue Lektionar ab

2. Dezember 2018

1. Adventsonntag

 

 

 

Die Monstranz (lat: monstrare „zeigen“) ist ein kostbares, mit Gold und oft auch mit Edelsteinen gestaltetes liturgisches Schaugerät mit einem Fensterbereich, in dem eine konsekrierte (geweihte) Hostie zur Verehrung und Anbetung feierlich gezeigt wird.

Die Verwendung der ersten Monstranzen ist auf das Fronleichnamsfest zurückzuführen, das beim Konzil von Vienne im Jahr 1311 eingeführt wurde. Aufgebaut ist eine Monstranz aus Fuß, Schaft und Aufsatz. Die halb- oder auch kreisrunde Vorrichtung zur Befestigung der Hostie im Aufsatz heißt wegen ihrer halbmondartigen Form Lunula (lat. Luna „Mond“). Bei der Prozession und beim eucharistischen Segen hält der Priester die Monstranz nicht mit bloßen Händen, sondern verhüllt seine Hände mit dem Velum. Die Verhüllung der Hände ist ein antiker Ehrfurchtsgestus und dient außerdem zum Schutz der kostbaren Metallgeräte. Die Monstranz wird dann erhöht ausgesetzt, sodass sie von allen Anwesenden gesehen werden kann. Die Kunstgeschichte unterscheidet drei Typen: Die Turm- oder Laternenmonstranzen, die Scheibenmonstranz der Renaissance und die Sonnen- oder Strahlenmonstranzen insbesondere des Barocks. Die Monstranz der Pfarre Tobelbad ist dem letzten Typ zuzuordnen. Sie ist zwischen 1785 und 1800 datiert. Vor dem hintersten Strahlenkranz ist ein versilbertes Akanthuslaub angebracht, auf dem vergoldeten Relief – oben Gott Vater. Unter einem Baldachin mit zwei Putten sind seitlich zwei Engel mit Weihrauchfässern, unten eine versilberte Heilig Geist Taube und Schmucksteine angebracht. Den obersten Abschluss bildet ein Kreuz mit Schmucksteinen.

 

MARGRET HOFMANN, Pfarrblatt Juli 2019

 

Alles zum Ziborium

In dieser Serie werden die wichtigsten liturgischen Geräte vorgestellt, die im Gottesdienst Verwendung finden. Die Bezeichnung Ziborium kommt aus dem Lateinischen („ciborium“ für Trinkbecher). In der Architektur wird ein Überbau über einem Altar als Ziborium bezeichnet. Meist ist er kunstvoll verziert, ruht auf steinernen Säulen und gleicht einem Baldachin. In der Liturgie wird mit Ziborium der Deckelkelch, der zur Aufbewahrung der konsekrierten Hostien dient, bezeichnet. Im Inventar ist das Ziborium der Pfarre Tobelbad als glattes Gefäß mit rundem Fuß, darauf eingraviertes Kreuz und zweiteiliges gedrücktes Nodium (knaufartige Verdickung am Stiel), beschrieben. Die glatte Cuppa (Gefäßteil) ist vergoldet. Auf dem ebenfalls glatten Deckel befindet sich ein Kreuzaufsatz. Als Künstler wird R.Radax angeführt. Die Datierung ist zwischen 1922 und 1975 eingeordnet.

Margret Hofmann, Pfarrblatt März 2019

Alles zum Kelch

Mit diesem Beitrag beginnt eine Serie, in der die wichtigsten liturgischen Geräte vorgestellt werden, die im Gottesdienst Verwendung finden.

Das Wort Kelch kommt aus dem Griechischen („Kalyx“ für „Becher“). Der Kelch ist ein kostbarer Becher, meist aus edlem Metall. Er ist für den Wein da, der in der Eucharistiefeier gewandelt und bei der Kommunion empfangen wird.

Auf dem Kelch unserer Pfarrkirche sind die Kirchenväter „Hieronymus mit dem Löwen“, „Augustinus als Bischof mit Kelch und Schale am Tisch“ sowie „Ambrosius mit Bienenkorb“ dargestellt. Er ist vergoldet und entstand 1736. Der Künstler hat mit I.K. oder I.R signiert. Mehr ist aus dem Inventar nicht zu entnehmen. Die dazugehörige Patene (vom Lateinischen: „paratus“, was „zubereitet“ heißt) ist eine flache Schale, auf die ein oder zwei große Hostien passen. Sie dient dazu, die Hostie des Priesters aufzunehmen. Sie ist ebenso vergoldet, aber ohne weitere Hinweise inventarisiert.

Margret Hofmann, Pfarrblatt Dezember 2018