Erreichbarkeit der Pfarre: siehe rechte Spalte.

Gottesdienste der Woche vom 18. bis 25.8.2019
Verlautbarungen der Woche vom 18.08. bis
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Gottesdienste der Woche vom 25.8. bis 1.9.2019
Verlautbarungen der Woche vom 25.08. bis
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Ökumenischer Gottesdienst am 30. März 2019 in LIEBOCH

Das Wort Gottes hat in den christlichen Religionen eine große Bedeutung. Die Bibel ist eines der vielen Dinge, die alle gemeinsam haben. Der Dialog zu Menschen, die sich zu anderen Religionen bekennen, ist in unserer Welt zu einer Grundvoraussetzung friedlichen Miteinanders geworden.

So trafen sich die Mitglieder des ökumenischen Teams, Leute aus allen drei Pfarren des Pfarrverbandes im Vorfeld, um gemeinsam einen Gottesdienst zum Thema "Aufbruch zum Leben" vorzubereiten. Das Team wurde mit Pfarrer Friedrich Eckart von der evangelischen Kirche, Lokalpastor Frank Moritz-Jauk von der evangelisch - methodistischen Kirche und von Pfarrer Franz Handler von der altkatholischen Kirche ergänzt.

Das Lied "alle Knospen springen auf" leitete die Feier ein und nach dem Johannesevangelium vom Weizenkorn schenkte auch Pfarrer Johann Karner in seiner Predigt dem Weizenkorn, das in der Erde sterben muss, eine große Bedeutung. Dieses Sterben führt nicht zum Ende, sondern zum Wunder des Aufbruchs in ein neues Dasein. Auch für uns gilt die tröstliche Botschaft, dass das Sterben nicht Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebens ist. Wir Schwestern und Brüder aus allen christlichen Konfessionen haben den gleichen Auftrag von Jesus, viele Menschen für diesen Aufbruch zu gewinnen. Dieses Ziel soll uns einen, aber die Verantwortlichen aller Konfessionen müssen auch bereit sein, die eine oder andere Tradition oder Position loszulassen. Das Ziel ist es wert, gemeinsam und nicht einsam auf dem Weg zu schreiten. Es lohnt sich, den Aufbruch zum Leben zu wagen.

In einer besonderen Zeichenhandlung kamen die Gläubigen zum Altar und setzten ein Weizenkorn in eine Schale mit Erde. Als Erinnerung bekamen alle ein Säckchen mit Weizenkörnern mit nach Hause. Wunderbare Instrumentalmusik begleitete die Zeichenhandlung. Mit der Auswahl der Lieder, der verschiedenen Texte und Fürbitten und der gesamten Gestaltung wurde der Vielfalt in besonderer Weise Rechnung getragen.

Im Sinne einer ökumenischen Begegnung wurden alle Mitfeiernden im Anschluss an den Gottesdienst in den Pfarrsaal zu einer Agape eingeladen.

 

SUSANNE LINHARDT

Ökumenischer Gottesdienst am 18. November 2018

Am 18. November wurde in unserer Pfarrkirche ein ökumenischer Wort-Gottes-Dienst gefeiert. Susanne Linhardt wurde dabei von Mirjam Koppitsch von der evangelischen Kirche, Ines Tobisch von der altkatholischen Kirche, dem Team der Pfarre Lieboch mit Hans Koch, Elisabeth Pfandner sowie Helmut Theiler und ihrem Team unterstützt.

Zur Lesung wurde das Leben der Heiligen Elisabeth in verteilten Rollen erzählt.

In der Predigt wurde auf die Ökumene als Haus mit vielen Wohnungen hingewiesen. Ein Haus, das viele Kirchen und Gemeinschaften beherbergt, umspannt die ganze Welt. Die Familien in diesem Gebäude sind Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Kopten, Altkatholiken, Anglikaner und Freikirchler. Der Dialog mit Menschen, die sich zu anderen Religionen bekennen, ist in unserer Welt zu einer Grundvoraussetzung friedlichen Miteinanders geworden. Es ist notwendig, zu wissen, welche religiösen Traditionen, Sitten und Bräuche das Leben des Nachbarn bestimmen. Das Wort Gottes hat in allen christlichen Religionen eine große Bedeutung. Die Schöpfungsgeschichte beginnt mit “am Anfang war das Wort“. Die Bibel ist eines der vielen Dinge, die alle christlichen Religionen gemeinsam haben. Dazu kommen die Trinität, - der Glaube an die Heilige Dreifaltigkeit, die Taufe und das „gemeinsame Priestertum“ aller Getauften, der Glaube, dass Gott uns das ewige Leben schenkt aber auch der vielfältige Einsatz für Frieden, Bewahrung der Schöpfung und der Einsatz für soziale Gerechtigkeit.  Die christlichen Kirchen haben sich in der „charta oecumenica“ zur Zusammenarbeit bekannt. Dieser gemeinsame Weg ist ein schwieriger, weil es gilt, die Vielfalt in der Einheit zu bewahren aber wenn sich die Kirchen Christus nähern, werden sie sich auch einander nähern. Das gilt auch für uns in unserer Verschiedenheit.

Eine besondere Zeichenhandlung was das gesegnete Brot zu teilen und unter allen Mitfeiernden zu verteilen. Mit der Auswahl der Lieder („Ubi caritas“, „Schalom Chaverim“, „Von guten Mächten wunderbar geborgen“), und Texten „Credo“ der Schriftstellerin Christa Peikert-Flashpöhler und der gesamten Gestaltung wurde der Vielfalt in besonderer Weise Rechnung getragen. Danke!

Die Mitfeiernden wurden im Sinne einer ökumenischen Begegnung im Anschluss zu einer Agape ins Pfarrheim eingeladen.

Prof. Mag. Margret Hofmann                                              Fotos: Berta Regier