Mittwoch, 23. Mai, 19:00 Uhr

Heilungsgebet in der Pfarrkirche

"Mütter beten für ihre Kinder"

Freitag, 25. Mai 2018

LANGE NACHT DER KIRCHEN

18:30 Uhr Pfarrkirche

Kirche mit allen Sinnen erleben - mit der Bitte eine Taschenlampe, eine Picknickdecke und viel gute Laune mitzubringen.

Gottesdienste der Woche vom 20. bis 27.5.2018
Verlautbarungen der Woche vom 20.05. bis
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Kaplan Gerald Wohleser für eine neue Aufgabe berufen

Lieber Gerald!

Betroffen sind wir von der Nachricht, dass du in einen noch größeren Pfarrverband übersiedeln wirst. Dein Dasein für uns und mit uns hat viele sehr geprägt. Mit Feinfühligkeit und einer tiefen Liebe zur Eucharistie hast du Menschen mithineingenommen in das Mysterium unseres christlichen Glaubens. Gott ist für dich eine Realität, vor der sich jedes Knie zu beugen hat. In dieser Gesinnung hast du auch den Jugendgebetskreis, den Barmherzigkeitssonntag und die Anbetung in der Rehaklinik ins Leben gerufen, was schon viel Segen gebracht hat. In deiner asketischen Lebensweise setzt du einen Kontrapunkt gegen die konsumorientierte Lebensart unserer Zeit. Deine Stärke ist die Einzelseelsorge. Gerne denken meine Frau Anni und ich noch an die Krankensalbung, die du in unserem Haus einer jungen krebskranken Frau gespendet hast. Und so wie ich dich da als wunderbaren Seelsorger erlebt habe, durften dies auch viele andere Menschen erfahren, die bei dir gebeichtet haben oder dich in anderer Weise um deinen priesterlichen Segen gebeten haben. Gerade Tobelbad ist für dich wie zur zweiten Heimat geworden. Hier hast du Freunde gefunden. Hier fühltest du dich angenommen und geborgen. Lieber Gerald, im Namen der Bevölkerung von Tobelbad möchte ich dir für alles danken, was du durch dein Ja zum Priestersein, durch deine Spiritualität, was du durch deine Freundlichkeit und Liebe gerade auch bei der Jugend in unsere Pfarre eingebracht hast. Wir werden dich schwer vermissen!

Gottes Segen begleite dich auf deinem weiteren Lebensweg und schenke weiterhin Fruchtbarkeit in deinem seelsorglichen Wirken.

Pfarrblatt Juii 2017, Mag. Franz Karner

Hl. Messe am 20.8.2017 mit "DANKE" an Herrn Kaplan MMag. Gerald Wohleser

Fotos: Berta Regier

Unser Herr Kaplan stellt sich vor

Seit 1. März 2012 bin ich nun als Kaplan neben den Pfarren Lieboch und Dobl auch in Tobelbad zuständig. Aus diesem Anlass darf ich mich hier kurz vorstellen:

Meine Heimat ist Mariahof bei Neumarkt im Bezirk Murau. Dort bin ich zusammen mit meinen 5 Geschwistern am elterlichen Bauernhof aufgewachsen.

Wir Kinder hatten das Glück, in einem gläubigen Elternhaus aufzuwachsen. Unsere Eltern, besonders die Mutter, haben uns schon von klein auf geholfen, eine Beziehung und ein gewisses Vertrauen zu Gott aufzubauen – sei es durch das Vorlesen von Ausschnitten aus der Kinderbibel oder durch das tägliche Gebet.

Bei uns zu Hause war das gemeinsame Gebet etwas, was einfach zum Leben dazugehört. Jeden Tag haben wir miteinander gebetet, zumindest zu Mittag bei Tisch und am Abend vor dem Schlafengehen. Besonders gerne denke ich an die besinnlichen Adventabende zurück, bei denen wir gemeinsam den Rosenkranz gebetet und Adventlieder gesungen haben. Am Sonntag zur Heiligen Messe in die Kirche zu gehen, war für uns selbstverständlich.

Mit 16 Jahren bin ich Organist und Kantor in meiner Heimatpfarre Mariahof geworden. In der Jugendzeit ist mir so richtig bewusst geworden, wie viel Kraft, Halt und Trost man im Glauben beziehungsweise in der Kirche finden kann.

Nach der Matura habe ich in Graz mit dem Musikstudium begonnen, welches ich mit der zweiten Diplomprüfung abgeschlossen habe.

Sehr spät, erst mit 29 Jahren, habe ich auf den Ruf Gottes gehört und meine Priesterberufung erkannt. Ich bin also ein sogenannter „Spätberufener“. Dieser Ruf hat mich nicht mehr losgelassen. So bin ich im Jahr 2000 ins Priesterseminar in Graz eingetreten. Das hat auch bedeutet: Nochmals ein Studium von ganz vorne zu beginnen. Am 29. Juni 2008, dem Hochfest der Apostel „Petrus und Paulus“, bin ich schließlich zusammen mit fünf weiteren Diakonen im Grazer Dom zum Priester geweiht worden.

Mein Primizspruch, der Leitspruch für mein Priestersein lautete:

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen? (Psalm 27,1)

Mit diesem ermutigenden Wort Gottes im Herzen, bin ich meinen Dienst als Priester angetreten. Eines meiner großen Anliegen ist es, den Menschen zu helfen, zu einer innigen Beziehung zu Jesus zu finden – dass sie wieder entdecken, welche Freude es ist, Jesus im Gebet zu begegnen.

Gerald Wohleser, Kaplan – Pfarrblatt Juli 2012