Donnerstag, 20. Dezember,

18:00 Pfarrkirche

Heilungsgebet

Montag, 24. Dezember,

Heiliger Abend

16:00 Kindermette-Krippen-              spiel

22:30 Christmette - Wort-                  Gottes-Feier mit                      Kommunionspendung

Dienstag, 25. Dezember,

Christtag

08:30 Hl. Messe

 

Mittwoch, 26. Dezember,

Hl. Stephanus

08:30 Hl. Messe

Montag, 31. Dezember,

Silvester

kein Gottesdienst in Tobelbad

 

18:00 Pfarrkirche Lieboch

Gottesdienste der Woche vom 9. bis 16.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 09.12. bis
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Gottesdienste der Woche vom 16. bis 23.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 16.12. bis
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Seniorenausflug der Pfarre Tobelbad nach Mariazell und St. Marein i.M. mit Besuch bei Pfarrer Herbert Kernstock am 7. Spt. 2018

Über seinen Weg zum Priesteramt schreibt Mag. Herbert Kernstock folgendes:

„Ich wurde am 13. April 1966 in Graz als Sohn des Erich Kernstock und der Emilie Maria Kernstock geb. Janžek geboren und am 24. April 1966 in Tobelbad getauft.

Aufgewachsen bin ich im Elternhaus in Badegg 7. Mein Vater war Kraftfahrer bei der Unfallversicherung in Tobelbad, meine Mutter ist Hausfrau. Ich habe einen um fünf Jahre älteren Bruder Erich, der Orthopädie-Techniker ist. Mein Vater verunglückte leider am 12. Dezember 1979 bei einem Verkehrsunfall tödlich.

Ich besuchte zunächst die Volksschule Tobelbad, dann das Gymnasium in der Oeverseegasse in Graz, das ich 1984 mit der Matura abschloss. Nach dem Bundesheer studierte ich zwei Semester Bodenkultur in Wien.

Dann absolvierte ich den ersten Studienabschnitt in Theologie auf der Universität in Wien. Nach vierjähriger Tätigkeit als Erzieher und Vertragsbediensteter in Kärnten begann ich den zweiten Abschnitt in Theologie in Graz.

1999 war die Sponsion zum Magister der Theologie. Darauf war ich einige Zeit Pastoralassistent in der Pfarre Graz-St. Vinzenz. Mein Praktikumsjahr konnte ich in der Pfarre Voitsberg absolvieren.

In der Pfarre Tobelbad habe ich schon als Ministrant mitgewirkt, ich war dann auch eine Zeit lang geschäftsführender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates.

Im Jahr 2006 trat ich in das Priesterseminar in Graz ein, weil ich Priester werden wollte. Am 14. Dezember 2008 hat mich Bischof Dr. Egon Kapellari im Grazer Dom zum Diakon geweiht. Das ist die letzte Vorstufe zur Priesterweihe am 28. Juni 2009.

Derzeit bin ich im Pfarrverband Graz/Puntigam-St. Johannes beschäftigt. Mit September 2009 werde ich dann einer Pfarre als Kaplan zugeteilt werden.

Ich danke meiner Familie und allen, die mich auf meinem Lebensweg begleitet haben, sehr.

Ich freue mich schon auf meinen Einsatz als Kaplan.

Pfarrblatt Juni 2009

Priesterweihe am 28. Juni 2009 im Grazer Dom

Primiz am 5. Juli 2009 inTobelbad

Pfarrblatt März 2002

Herbert Kernstock, geb. am 13. 4. 1966

1972 – 1976 Volksschule Tobelbad

1984 Matura am Bundesgymnasium Oeverseegasse, Graz

Herbert Kernstock wird am 16. 9. 1989 das einjährige Ordensgelübde der Kongregation für die christlichen Arbeiter vom hl. Josef Kalasanz ablegen.

 

DER RUF GOTTES ERGING AN MICH

Ihr werdet euch wahrscheinlich fragen, wie es denn möglich ist, daß der Herbert Kernstock aus Badegg in ein Kloster gegangen ist. Und das zurecht, denn abgesehen davon, daß ich langjähriger Ministrant in der Pfarre gewesen bin, nahm meine berufliche Ausbildung einen ganz anderen Verlauf:

Nach der Matura absolvierte ich den Präsenzdienst beim österreichischen Bundesheer; dann begann ich in Wien auf der Universität für Bodenkultur zu studieren.

Wie kam es nun dazu, daß mein Weg in eine ganz andere Richtung ging? Während meines Studiums lernte ich einige teils berufstätige, teils studierende junge Menschen kennen, die Gott an die erste Stelle ihres Lebens setzten. Was heißt das: Ganz einfach, ihr Gebet zu Jesus war wie ein Sprechen mit einem Freund! Da wurde mir klar, Gott ist nicht irgendwo hochdroben im Himmel, sondern mitten unter uns. Diese persönliche Beziehung zu Jesus wollte ich auch, und so begann ich in der Bibel zu lesen und zu beten. Die Ordensgemeinschaft sollte ich erst zwei Jahre später kennenlernen.

Entgegen meinen Erwartungen konnte ich mich für das Studium nicht begeistern. Mehr noch, durch einen wachsenden inneren Widerstand war es mir nur noch möglich, mit halbem Herzen weiterzulernen. An dieser Tatsache konnte auch ein Studienwechsel nichts ändern. Meine Sehnsucht nach Gott wurde hingegen immer größer, sodaß ich oft in den Wald ging, um in der Einsamkeit zu beten. Langsam reifte der Gedanke in mir, Priester zu werden. Durch „Zufall“ lernte ich in Wien eine Pfarre kennen, die von Kalasantinern betreut wird.

Spontan entschied ich mich, auf ein Winterlager für junge Erwachsene mitzufahren. Während der Hl. Messe öffnete mir Gott das Herz und plötzlich war ich gewiß: Ich sollte mich ganz Gott hingeben und mein Leben für die Menschen zur Verfügung stellen.

Jetzt werden einige von Euch sagen: „Priester zu werden ist ja schön und gut, aber warum gleich ins Kloster gehen?“ Nun, mir war von Anfang an klar, daß Gott mir meine Berufung durch Menschen aus der Ordensgemeinschaft der Kalasantiner geschenkt hat. Wäre das dann nicht eigenmächtiges Handeln, wenn man die Wurzel für die wichtigste Entscheidung seines Lebens verläßt? Und sprechen nicht allzu menschliche Überlegungen gegen einen Eintritt ins Kloster? So konnten auch meine Argumente vor Gott nicht standhalten. Abschließend möchte ich Gott aus ganzem Herzen danken, daß ich ihm als Ordensmann dienen darf und bitte um Euer Gebet für diesen meinen Lebensweg.

 

Wer sind die Kalasantiner?

Die „Kongregation für die christlichen Arbeiter vom hl. Josef Kalasanz“, kurz „Kalasantiner“, wurde 1889, also vor genau 100 Jahren, von Anton Schwartz in Wien gegründet. Pater Schwartz nahm sich in besonderer Weise der Lehrlinge und jungen Arbeiter an, die in der damaligen Zeit unter menschenunwürdigen Bedingungen ihrem Lehrmeister dienen mußten. Unser Stifter verehrte zutiefst den im 17. Jahrhundert lebenden Josef Kalasanz, nach dem unser Orden benannt ist.

Unsere Gemeinschaft hat derzeit 49 Mitglieder, von denen der Großteil erst in den letzten 14 Jahren eingetreten ist. Das läßt sich dadurch erklären, daß wir eng mit der Kath. Glaubensinformation Wien (Dr. Madinger) zusammenarbeiten, aus deren Gebetsgruppen („JÜNGERGEMEIN-SCHAFTEN“) Gott viele Berufungen geschenkt hat.

Der Auftrag jeder Ordensgemeinschaft ist auch dem Wandel der Zeit unterworfen. So haben wir uns von einer „Lehrlingsfürsorge“ zu einer „Apostolatsbewegung“ besonders für junge Menschen entwickelt. Was versteht man darunter? Hauptanliegen von heute ist es, junge Menschen auf Gott aufmerksam zu machen und sie zu einer bewußten Entscheidung für Christus zu führen. Alle Bereiche ihres Lebens (Beruf, Familie, Freizeit) sollen vom Geist der Nachfolge Christi durchdrungen werden, um so Zeugen ihres Glaubens zu sein. Neben den wöchentlichen Gruppentreffen, wo Gebet und Austausch stattfinden, soll auch die soziale Tat nicht zu kurz kommen (zB monatliche Arbeitseinsätze bei Bauern oder Besuche bei geistig und körperlich behinderten Menschen).

Einen wesentlichen Teil unserer Arbeit nimmt die Pfarrseelsorge ein. Von den sieben Pfarren, die vom Orden betreut werden, befinden sich drei in Wien, drei in Niederösterreich und eine in der Steiermark.

Einige von uns arbeiten auch im Bereich der „Heimatmission“ der Kath. Glaubensinformation mit. Diese Mitarbeit erstreckt sich über ganz Österreich. Durch das Entsenden der Glaubensbriefe entstand das Nachtgebet, das wesentlich durch das Pilgern der Wandermuttergottes unterstützt wird.

Wie erreichen wir in Wien die jungen Leute? Wir singen auf der Straße religiöse Lieder und kommen dadurch mit vielen Menschen ins Gespräch. Nicht selten werden dabei Adressen ausgetauscht, wodurch es uns möglich ist, diese Menschen einzuladen.

Herbert Kernstock, Pfarrblatt September 1989