Gründonnerstag, 18. April

keine Liturgie in Tobelbad

19:00  in Lieboch

19:00  in Dobl

----------------------------------Karfreitag, 19. April

19:00 Karfreitagsliturgie

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Karsamstag, 20. April

20:00 Osternachtfeier

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Ostersonntag, 21. April

08:30 Hl. Messe

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Ostermontag, 22. April

08:30 Wort-Gottes-Feier

Gottesdienste vom 14. bis 21.4.2019
Verlautbarungen der Woche vom 14.04. bis
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Gottesdienste der Woche vom 21. bis 28.4.2019
Verlautbarungen der Woche vom 21.04. bis
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Elfriede Lederer geb. Kokoschinegg aus Tobelbad war im Pfarrgemeinderat als stellvertretende Vorsitzende tätig. Unter Dr. Günter Eichmüller in der Periode 1992 bis 1997 und unter Herbert Kernstock von 1997 bis 2002. Sie leitete auch das Pfarrcafé. Neu eingeführt wurden die Agapen am Ostersonntag und zum Erntedank sowie die Fastensuppe. Zur damaligen Zeit wurden in den Räumen des Pfarrheimes aufklappbare Biertische und Bänke aufgestellt, die nach Veranstaltungsende wieder hinten "auf der Bühne" gelagert wurden. Später kaufte der Pfarrgemeinderat neue Tische und Sessel, die noch immer in Verwendung sind. Und auch der Küchenblock wurde angeschafft, vorher gab es nur eine Doppelkochplatte auf der Bühne, es wurden Gulaschsuppe und Frankfurter serviert.

Elfriede Lederer ist heute noch als Lektorin mit der Pfarre verbunden.

Gespräch am 16. Jänner 2019 mit Gerti Reiterer

 

 

Mit Herrn Karl Lederer, der am 12. Januar 1939 geboren wurde und der in Tobelbad, Badstraße 8, wohnt, führte Prälat Dr. Thomann folgendes Interview:

Aus welcher Familie stammen Sie?

Ich kam als Sohn des Karl Lederer und der Maria Regina Lederer geb. Lipp in Höflach bei Fehring zur Welt, in der Pfarrkirche Fehring wurde ich getauft. Mein Vater war Landwirt und Vieheinkäufer. Ich habe noch einen Bruder, der im Elternhaus wohnt und eine Schwester, die in Eisenstadt lebt. Nach der Schulzeit in Fehring kam ich 1954 nach Graz, wo ich bei der Firma Hofstätter zum Heizungsinstallateur ausgebildet wurde.

Ich wohnte damals bei meinem Onkel Fritz, dem Bruder meines Vaters, der als Südfrüchtehändler tätig war. 1958 war ich in meinem Beruf längere Zeit im Rehabilitationszentrum Tobelbad tätig. Hier lernte ich über das Gasthaus Lechner die Familie Raimund und Maria Kokoschinegg kennen.

1959 war ich als Funker und Fernsprecher beim Bundesheer; dort wurde ich mit Franz Ritz, dem jetzigen Obmann des ÖKB Tobelbad, bekannt. 1960/1961 war ich als Heizungsmonteur im Stift Admont eingesetzt. Ich hatte damals eine kleine Wohnung am Grazer Lendplatz. In den Jahren 1964 bis 1974 war ich als Fahrverkäufer beim Südfrüchtehandel meines Onkels beschäftigt. Nach seinen Plänen sollte ich selbst einmal die Firma übernehmen.

Wie kamen Sie nach Tobelbad?

Die Familie Raimund Kokoschinegg habe ich schon während meiner Zeit als Installateur im RZ Tobelbad kennen gelernt. 1962 lernte ich dann Elfriede Kokoschinegg näher kennen. 1963 haben wir uns verlobt, am 27. Februar 1965 haben wir in Graz-Maria Trost kirchlich geheiratet. Meine Frau war seit 1958 als Lehrling bei der Firma Kastner & Öhler in Ausbildung. Wir wohnten dann im Elternhaus der Frau, zusammen mit den Schwiegereltern und der Familie Franz und Anna Stranz.

1972 haben wir dann das Haus Badstraße 8 zu bauen begonnen, 1977 sind wir dort eingezogen. Das Grundstück haben wir vom Onkel meiner Frau Josef Kokoschinegg gekauft.

1965 kam unsere Tochter Anita Beatrix Lederer zur Welt, die mit ihren beiden Söhnen Michael Raimund Ritz (26 Jahre alt, ausgebildeter Installateur) und Mark Johannes Ritz (22 Jahre alt, ausgebildeter Karosseur) in der Badstraße 6 wohnt.

Wie war Ihr weiterer Lebensweg?

Der Plan, das Südfrüchtegeschäft zu übernehmen, war letztlich zu unsicher, so habe ich mich beim Bischöflichen Ordinariat Graz als Chauffeur beworben. Diesen Dienst trat ich 1974 an. Ich war zunächst bei Weihbischof Dr. Leo Pietsch, dann bei Generalvisitator Dr. Franz Möstl und später beim Diözesanvisitator tätig.

1984 wurde ich Chauffeur bei Diözesanbischof Dr. Johann Weber. In dieser Aufgabe bin ich viel und weit herumgekommen und habe viel gesehen und gelernt. Außerdem lernte ich viele Persönlichkeiten kennen. 1998 ging ich in Pension.

In Tobelbad selbst konnte ich mich nur wenig engagieren, weil ich zu den Wochenenden meist Dienst hatte. Ich war aber eine Zeit lang Obmannstellvertreter beim Sportverein und konnte die Obmänner Matthias Holzapfel und Dr. Alois Gustin unterstützen.

Am 11. Januar 2009 habe ich mit meiner Familie und meinen Freunden den Geburtstag im Gasthaus Holzapfel-Zeiller gefeiert. Zu meiner großen Freude kam dazu auch Bischof Dr. Johann Weber, der mir seine Glückwünsche brachte und seine Anerkennung und Dankbarkeit bezeugen wollte. So danke ich nochmals allen, die mich auf meinem Lebensweg begleiten.

Die Pfarre Tobelbad wünscht Herrn Karl Lederer zu seinem runden Geburtstag alles Gute und den Segen Gottes. Wir danken ihm für alle das Gute, dass durch ihn geschehen ist.

Pfarrblatt März 2009