Donnerstag, 20. Dezember,

18:00 Pfarrkirche

Heilungsgebet

Montag, 24. Dezember,

Heiliger Abend

16:00 Kindermette-Krippen-              spiel

22:30 Christmette - Wort-                  Gottes-Feier mit                      Kommunionspendung

Dienstag, 25. Dezember,

Christtag

08:30 Hl. Messe

 

Mittwoch, 26. Dezember,

Hl. Stephanus

08:30 Hl. Messe

Montag, 31. Dezember,

Silvester

kein Gottesdienst in Tobelbad

 

18:00 Pfarrkirche Lieboch

Gottesdienste der Woche vom 9. bis 16.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 09.12. bis
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Gottesdienste der Woche vom 16. bis 23.12.2018
Verlautbarungen der Woche vom 16.12. bis
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Katharina Blüml, langjährige Pastoralassistentin und Religions-lehrerin in Tobelbad feierte ihren 80. Geburtstag. Am 3. März luden sie FreundInnen und WeggefährtInnen aus Tobelbad zu einer Feier ein. Im Gottesdienst mit Generalvikar Dr. Erich Linhardt wurde ihr Wirken gewürdigt.

Im Bild Susanne Linhardt, Katharina Blüml und Dr. Günter Eichmüller, eh. PGR Vorsitzender.

 

Margret Hofmann

Pfarrblatt Juli 2018

 

Von l.n.r.:

Franz Ritz, Roswitha Otter, Hermi Neubauer, Herbert Kernstock, Berta Regier, Margret Hofmann, Helga Speck, Dr. Herbert Thomann, Elfi Lederer, Katharina Blüml, Walter Grundner

 

Die Fotos wurden von Hermi Neubauer zur Verfügung gestellt.

 

Das aktuelle Interview

Mit ersten September 2001 tritt Frau Katharina Blüml nach 16jähriger Tätigkeit als Pastoralassistentin in unserer Pfarre in den Ruhestand. All die vielen Jahre lernten wir „unsere Kathi“ schätzen und sie ist zu einem festen Bestandteil wenn nicht gar zu einer Institution in unserer Pfarre geworden.

Aus dem Anlaß der Pensionierung gewährte mir Katharina Blüml dieses Interview. Die Bilder sollen als kleine Reminiszenz an das Wirken unserer Pastoralassistentin gesehen werden.

Liebe Kathi, Du warst ja doch 24 Jahre in Kärnten tätig. Was bewegte Dich damals nach Tobelbad in die Steiermark zu kommen?

Das war ganz sicher die Art, wie Dr. Thomann, unser Pfarrer, um mich geworben hatte. Normalerweise ist es nicht üblich die Diözese zu wechseln, aber die charmante Art unseres Pfarrers, der in meiner Person anscheinend die geeignete Assistenz für die Pfarrarbeit sah, ließ mich auch diese Hürde überwinden. Dazu stellte man mir eine bislang noch nicht mögliche Freiheit in meiner Arbeitsweise in Aussicht.

Wie waren Deine ersten Eindrücke von Tobelbad, wie erlebtest Du die ersten Tage bzw. Wochen?

Ich erinnere mich noch ganz genau, als ich in Tobelbad ankam. Der Pfarrhof war ganz still, so als ob niemand da wäre, und ich war auch der Meinung, es würde mich bei meinem Eintreffen niemand empfangen. Die einzige Person, die ich kannte, war Frau Ingeborg Thumfort und dorthin flüchtete ich auch gleich. Tatsächlich aber saß der Pfarrer im Pfarrhof und erwartete mich schon. Offiziell wurde ich beim Pfarrfest 1985 vorgestellt – mit einer gewaltigen Portion innerer Unruhe versteht sich!

Doch nach und nach lernte ich viele Menschen kennen, die mir meinen Start im neuen Land erleichterten.

Sehr positiv gesehen habe ich die vielen Besuche zusammen mit unserem Pfarrer Dr. Thomann, wobei ich schnell die ganze Pfarre kennenlernen konnte. Andererseits wurde ich dadurch auch schnell bekannt. Ja es geht dann schon so weit, daß die Leute fragen „Wo ist die Kathi?“ wenn der Pfarrer alleine kommt.

Was ist Dir besonders positiv oder negativ aufgefallen?

Positiv ist sicher, daß ich mehr Anerkennung geerntet habe, als ich mir vorstellen konnte. Ich bin der Meinung, daß ich nach 14 Jahren Tätigkeit in Althofen nicht so anerkannt war wie hier nach meiner Zeit in Tobelbad. Besser hätte meiner Meinung nach die Liturgiegestaltung sein können, auch wünschte ich mir, wären mehr Leute in den Pfarrhof – einfach als Gäste zum Tratschen – gekommen.

Höhepunkte in der Pfarrarbeit, die Dir spontan einfallen?

Feste wie Firmung, Erstkommunion, überhaupt alle Feste und besonders deshalb, weil unser Pfarrer es versteht, Feste zu feiern, und dies auch gerne und mit Hingabe tut. Ich kann jetzt gar kein besonderes Fest nennen, aber ich glaube es ist eine ganz besondere Auszeichnung für die Pfarre Tobelbad. Auch der Kindergartenneubau war sicher ein Meilenstein.

Neben Deiner Tätigkeit als Pastoralassistentin hast Du auch an unserer Volksschule unterrichtet.

Von 1985 bis 1995 war ich auch als Religionslehrerin tätig. Als ich in den Lehrkörper eintrat wurde gerade Frau Direktor Therese Höller verabschiedet und Frau Direktor Karin Rilling begann ihren Dienst. Ich darf hier an dieser Stelle die wirklich gute Zusammenarbeit und das gute Klima unter den Kollegen erwähnen.

Du bist vor allem auch für unser Rehabilitationszentrum als Krankenhausseelsorgerin verantwortlich gewesen. Wie waren hier die Erfahrungen?

Anfangs war es schwer einen Zugang zu finden, aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit an Besuchen und einer nicht zu aufdringlichen Art, die die Patienten meist geschätzt haben, ließ sich der Dienst gut machen. Die Akzeptanz bei den Mitarbeitern im RZ stieg rasch und mittlerweile ist es auch so, daß ich schon abgehe, wenn ich längere Zeit nicht meine Runde drehe.

Wie ich und sicherlich auch viele andere wissen ist Dein Aufgabenbereich in der Pfarre vielfältig. Kannst Du einen kurzen Überblick über die Tätigkeiten geben?

Religionslehrerin, Blumenschmuck, Kirchenputz, Ministranten, Maiandachten, Adventandachten, Anbetungsstunden, Firmvorbereitung, Totengebete, Vorbeten bei Begräbnissen, Hausbesuche mit dem Pfarrer, Kirchenchor, Vorbereitungen und Organisation der verschiedenen Hochfeste, Bewirtung der Gäste im Pfarrhof (Taufe, Hochzeit, PGR …), Pfarrblatt.

Natürlich kann ich diese Dinge – und die Liste ließe sich noch weit fortsetzen – nicht alleine bewältigen und ich brauche daher auch fleißige Helfer. Aber die Sorge um die Organisation und den korrekten Ablauf konnte mir nur selten jemand abnehmen.

Was wirst Du weiterhin machen?

Zuerst ziehe ich wieder in mein Heimatbundesland nach Kärnten. Große Pläne habe ich nicht. Vorerst werde ich meine Großnichte betreuen, die noch kurze Zeit in Klagenfurt studiert. Auch der Pfarrer meiner Wohnpfarre, den ich schon als Kaplan bei einer meiner früheren Stellen kennenlernen durfte, wartet sicher schon auf meine – diesmal ehrenamtliche – Mithilfe.

Liebe Kathi, es bleibt nun noch Dir eine gute Zeit des Ruhestandes zu wünschen. Bleibe gesund und genieße die ehrlich verdienten Ruhetage. Wir bedanken uns auch für die stete Mithilfe beim Pfarrblatt.

Danke für das Gespräch! Dr. Günter Eichmüller

Pfarrblatt Juni 2001

 

Danke

Liebe Pfarrgemeinde!

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit (Kohelet 3,1).

Für mich ist die Zeit des Abschieds gekommen und die Zeit des Dankes und so möchte ich mich bei euch allen herzlich bedanken für euer Wohlwollen und euer Verständnis.

Ich durfte mit euch ein Stück meines Lebens gehen und habe viele Freunde gefunden mit denen ich lachen und weinen konnte. Es ist schön Freunde zu haben, es ist schön nicht allein zu sein, heißt es in einem Lied. Für diese Freundschaft herzlichen Dank.

Mille grazie dem Herrn Pfarrer Dr. Herbert Thomann für seine Großzügigkeit und sein Vertrauen, daß er mir entgegenbrachte.

Einen ganz besonderen Dank jenen, die mir all die Jahre zur Seite standen und so manche kritische Situation meisten halfen.

Nicht immer war mein Handeln perfekt und so möchte ich um Nachsicht bitten für manche unbedachten Worte.

Mein Wunsch wäre, die vielen Kontakte nicht abzubrechen sondern zu vertiefen. Die Pack ist mit 50 PS überwindbar und es gibt noch Telefon und Post.

Katharina Blüml