Gottesdienste der Woche vom 7. bis 14.7.2019
Verlautbarungen der Woche vom 07.07. bis
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Gottesdienste der Woche vom 14. bis 21.7.2019
Verlautbarungen der Woche vom 14.07. bis
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Dienst als Kommunionspenderin

Susanne Linhardt hat die diözesane Ausbildung zur Kommunionspenderin gemacht und wurde von Bischof Wilhelm und Pfarrer Johann Karner für diesen Dienst beauftragt. DANKE. Uns als Pfarrgemeinde wird damit die Möglichkeit eröffnet, an den hohen und besonderen Feiertagen (Ostersonntag, Pfingstsonntag – wenn an diesem Tag die Firmung nicht stattfindet, Pfarrfest am 1. Sonntag im September, Patrozinium am 8. Dezember und Christtag) die Kommunion in beiderlei Gestalt zu empfangen. Damit ist gemeint, dass in der Heiligen Messe sowohl der Leib Christi  in der Gestalt des Brotes als auch das Blut Christi in der Gestalt des Weines ("Kelchkommunion") empfangen wird. Der Zelebrant der heiligen Messe kommuniziert immer unter beiden Gestalten. Für die Mitfeiernden ist diese Form der Kommunion gestattet, bei besonderen Anlässen sogar erwünscht.

Diese Weise des Kommunizierens ist hinsichtlich der Zeichenhaftigkeit eine vollere Form und von größerer Deutlichkeit als die Brotkommunion allein, obwohl man natürlich auch im Brot Christus als Ganzen empfängt. Jesus nahm beim letzten Abendmahl sowohl das Brot als auch den Wein mit dem Auftrag: "Tut dies zu meinem Gedächtnis." Es kommt dabei in besonderer Weise zum Ausdruck, dass der neue und ewige Bund Gottes mit den Menschen im  Blut des Herrn geschlossen wird. Die Praxis der Kommunion unter beiden Gestalten wurde durch das Zweite Vatikanische Konzil neu belebt und nachdrücklich empfohlen.

Margret Hofmann, Pfarrblatt Oktober 2018

Das aktuelle Interview

Interview mit Frau Direktor Suanne Linhardt anlässlich ihrer Ernennung zur Leiterin der Volksschule Tobelbad.

Frau Suanne Linhardt wurde in Leoben geboren. Nach dem Besuch der vier Klassen Volksschule in Leoben-Leitendorf absolvierte sie das Bundesrealgymnasium in Leoben. Nach der Matura 1968 studierte sie vier Semester Französisch und Italienisch an der Karl-Franzens-Universität in Graz. 1970 begann sie das Studium an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Graz, das sie 1972 abschloss.

Pfarrblatt: Wann kamen Sie an die Volksschule Tobelbad? Wie war Ihr weiterer Weg?

Dir. Linhardt: Mit 1. September 1972 kam ich als Nachfolgerin von Frau Dir. Erna Strohmaier an die Volksschule Tobelbad. Seit 1974 wohne ich auch hier im Schulgebäude. Damals gab es drei Klassen: Die 1. und 2. Schulstufe unterrichtete Frau Therese Höller, die 2. Klasse = 3. Schulstufe wurde mir übertragen, in der 3. Klasse war Dir. Lothar Leuker tätig. Dir. Leuker starb am 6. Juli 1973 an den Folgen eines Schlaganfalls. Von 1974 bis 1978 war dann Hubert Scharf Direktor, Therese Höller von 1978 bis 1986. Von 1987 bis Juli 1999 war Karin Rilling die Direktorin unserer Schule. Seit 1. September 1999 bin ich nun provisorische Leiterin und wurde nun mit 19. Juni 2000 von der Steiermärkischen Landesregierung mit Wirksamkeit vom 1. September 2000 zur Leiterin ernannt.

Pfarrblatt: Wie ist die Zusammensetzung in der Schule im Herbst 2000?

Dir. Linhardt: Im Herbst 2000 haben wir fünf Klassen, davon zwei Integrationsklassen und eine mit einer Stützlehrerin. Die 3. Klasse wird doppelt geführt. In der 1. Klasse, die von Friederike Lipp geführt wird, werden 20 Kinder sein. Für die 2. Klasse mit 26 Kindern, die als Integrationsklasse geführt wird, sind Gabriele Gössler und Dagmar Schöberl verantwortlich. Die 3. A Klasse hat 13 Kinder und wird als Integrationsklasse von Karin Gebhardt und Lisa Pfandner geführt. Die 3. B mit 13 Schülern ist meine Klasse. Die 4. Klasse mit 15 Kindern wird von Elisabeth Nograsek geführt und hat als Stützlehrerin Dagmar Schöberl für vier Wochenstunden.

Als Religionslehrerinnen sind nach wie vor Anita Gesslbauer und Bernadette Drage tätig. Mag. Gabriela Schönegger wird hingegen an die Hauptschule Gratkorn versetzt.

Pfarrblatt: Wie ist die Atmosphäre in Ihrer Schule?

Dir. Linhardt: Ich bin sehr froh über die guten Kolleginnen, die immer zur Zusammenarbeit bereit sind. So kann ich zuversichtlich sein, dass jede einzelne Lehrerin gut weiterarbeitet, weil eine Schule nur als Gemeinschaft aufzubauen ist. Das Amt einer Direktorin ist nicht unbedingt eine zusätzliche Belastung, weil meine Stundenanzahl vermindert wird. Doch damit ist verbunden, dass ich weniger Stunden für den Unterricht übrig habe.

Pfarrblatt: Welche großen Änderungen sehen Sie in der Schule im Vergleich zu Ihren Anfangsjahren?

Dir. Linhardt: Der Unterrichtsstil hat sich grundlegend geändert, die Belastbarkeit der Kinder hat sich stark vermindert, die Umweltbelastung ist deutlich stiegen. Das Wissen der Kinder hat zugenommen, ist aber zugleich oberflächlicher geworden. Unsere Aufgabe als Lehrerinnen ist es, die Schüler zur Selbständigkeit zu erziehen, so dass sie nach einem vorgegebenen Plan arbeiten können. Das Interesse der Kinder ist so zu wecken, dass sie auch selber sich in der Gemeinschaft Gedanken machen. Die Lehrplanforderungen sind im Grundsätzlichen gleich geblieben, aber es werden nun auch die Lernformen angegeben.

Pfarrblatt: Was sind Ihre Wünsche und Pläne?

Dir. Linhardt: Zunächst arbeiten wir Lehrerinnen alle daran, eine Partnerschaft und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern zu finden, weil dies einfach eine Grundvoraussetzung ist. Bei uns ist es immer bis auf ein paar Ausnahmen sehr gut gelungen. Vor allem muss die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Gemeinde Haselsdorf-Tobelbad hervorgehoben werden. Der Herr Bürgermeister und die ganze Gemeinde sind sehr schulfreundlich und allen Neuerungen gegenüber offen. Das Gebäude ist gut renoviert, die Schule mit Lehrmitteln gut ausgestattet, so dass ein erfolgreiches Arbeiten gewährleistet ist.

Pfarrblatt: Wir danken Ihnen, sehr geehrte Frau Direktor, für dieses Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg und Gottes Segen für Ihre neue und große Verantwortung.

 

Die Pfarre selbst ist Ihnen vielfältig verbunden und zu größtem Dank verpflichtet, vor allem wegen der unermüdlichen Leitung des Kirchenchores, Ihrer ausgezeichneten Mitarbeit in der Liturgie und Ihres großartigen Einsatzes für die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten mit den Kindern.

Pfarrblatt Juni 2000