Gottesdienste der Woche vom 7. bis 14.7.2019
Verlautbarungen der Woche vom 07.07. bis
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Gottesdienste der Woche vom 14. bis 21.7.2019
Verlautbarungen der Woche vom 14.07. bis
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Pfarrblatt September 2009

Pfarrblatt März 2008

Pfarrblatt Dezember 2005

 

Helmut Hofmann (Johannesstr. 14) war zu Kriegsende 10 Jahre alt und er war am 8. Mai 1945 mit seiner Mutter von Zettling aus auf dem Weg nach Graz. Unterwegs konnten sie ein Stück mit einem Heeres LKW mitfahren. Die Soldaten – Luftwaffenangehörige – sprachen davon, dass sie ihre „Mühlen“ – Flugzeuge zerstört hätten und „Richtung Heimat fuhren“. Den Vater traf ich in der Hasnerschule (Graz) um ihm mitzuteilen, dass wir bei der Großmutter in Zettling sind. In der Schule wurden Gewehre verladen um sie in der Mur zu versenken. Ich fuhr mit der Straßenbahn zum Treffen mit Mutter und Tante. Beim Deutschen Bund warfen vorbeifahrende Soldaten Zigaretten und Zigarren in die damals offene Straßenbahn. Es war das erste Mal, dass mir vom Zigarrenrauchen schlecht wurde. Am Nachmittag bin ich mit Mutter und Tante über die Mitterstraße Richtung Zettling marschiert. Zwei Soldaten, die mit einem Pferdegespann nach Kärnten unterwegs waren, haben uns bis zum Gasthaus Urdl in Unterpremstätten mitgenommen. Beim Gasthaus Liebminger sah ich wie ein betrunkener Soldat seinen Gewehrkolben abschlug. Ein offener Kübelwagen (VW Schwimmwagen) bei dem ein Reifen fehlte, blieb stehen und ein Offizier zog seine Pistole und zielte auf den Soldaten. Der neben ihm sitzende Kamerad zog ihn auf seinen Sitz zurück und gab den Befehl weiterzufahren.

 

Herr Hofmann erinnert sich auch, dass schon im April sein Onkel eine Hakenkreuzfahne brachte und die Mutter daraus eine rot weiß rote Fahne nähen musste.

Pfarrblatt März 2005

Aus der Serie: Erinnerungen aus der Pfarrbevölkerung an das

Kriegsende 1945

(Helmut Hofmann ist der Schwager von Margret Hofmann)